Energie

Windräder

Windräder sind zu unserem Thema geworden, weil sie nicht nur CO₂-freie Energie produzieren, sondern auch noch sehr schön anzusehen sind! Da wir mehr über das Funktionieren der Windräder wissen wollten, haben wir uns eine Woche lang mit Rotoren, Naben, Masten und ähnlichen technischen Begriffen beschäftigt. So richtig verstehen, wie das alles zusammenspielt bei den grossen Windkraftwerken, ist sehr schwierig. Deshalb haben wir hauptsächlich gebastelt und ausprobiert, bis wir die richtigen Materialien, Flügelformen oder Flügelstellungen herausgefunden haben, um wirklich funktionierende Windräder zu kriegen. In der Folge arbeiteten wir fast die ganze Woche in der Schulwerkstatt und haben täglich etwas Neues ausprobiert:
Aus Papier schnitten wir Kreise und jedes von uns versuchte mit Schneiden und Biegen Flügel für ein Windrad herzustellen. Bald merkten wir, welche Flügelformen und welche Anzahl Flügel zu besseren Dreheigenschaften führte. Ausprobiert haben wir die Windräder im Werkraum, indem wir sie mit Stecknadeln auf Korkzapfen befestigten und mit einem Fön Wind machten. Jetzt wagten wir uns an das Zerteilen von PET- Flaschen. Daraus entstanden Windräder mit bis zu zehn Flügeln. Nachdem wir sie mit Klebbändern und Acrylfarbe verziert hatten, steckten wir die Kunstwerke in einen Holzbalken und liessen sie im Winde drehen. Die meisten drehen sehr gut und verschönern unseren Schulhauseingang.
Danach bauten wir noch grössere Windräder mit sechs Flügeln, einer Nabe aus Holz und aus Draht geformten und mit gebrauchtem Plastik bespannten Flügeln. Um sie an Pfosten zu befestigen und sie auf dem Schulhausplatz drehen zu lassen, durchbohrten wir die Nabe, steckten einen langen Nagel durch und benutzten kleine durchbohrte Holzkügelchen als Abstandhalter. Diese Windräder drehen auch super!
Zum Schluss wickelten wir farbige Klebbänder um je zwei Speichen von ausgedienten Velorädern, so dass vielflüglige Windräder entstanden. Die drehen sich nun an einem Balkengestell neben der Sportwiese.
Projektteam
myclimate
Schule
myclimate
Klassenbezeichnung
2. und 3. Klasse von B. Morger und M. Berchtold aus Rutschwil-Dägerlen
Projekt teilen