Vermittlung von Klimawissen

Aufforsten zur Kompensation von CO2

Im Rahmen des Schulprojektes SchmaK betrieb die Klasse 5b Klimaschutz. Mit dem Pflanzen von Bäumen wird der Atmosphäre CO2 entzogen und damit der Erderwärmung entgegengewirkt. 11 Schülerinnen, 4 Schüler und der Geographielehrer bewirkten Nachhaltigkeit und machten auch das persönliche Umfeld auf den Klimaschutz aufmerksam. Wir boten der Lehrerschaft der KSR, Verwandten und Bekannten die Gelegenheit, Ihren durch das Reisen verursachten CO2-Auststoss zu kompensieren. Herzlichen Dank an alle, die mit einem Beitrag unser Aufforstungsprojekt unterstützen.

Unter der fachkundigen Leitung des Revierförsters Renatus Birrer pflanzten wir direkt aus der Baumschule stammende junge Douglasfichten, Waldkirschbäume, Linden, Nussbäume und Haselnussbäume ein. Dabei lernten wir, wie eine „Wiedehopfhacke“ richtig geschwungen wird und wie die jungen Bäume richtig einzupflanzen sind. Gegen den Verbiss oder die mechanische Verletzung der Rinde durch Geweihabrieb der Rehe schützten wir die jungen Bäume mit einem Gitter oder einer Plastikhülse. Es tat gut, sich einmal einem ganzen Tag im Wald körperlich zu betätigen und am Abend das durch die eigene Tätigkeit veränderte Waldstück zu sehen.
Während eines kleinen Rundganges erklärte uns Förster Birrer die verschiedenen Baumarten, die aktuellen Nutzungskonflikte im Walde, die Funktion des Waldes im globalen CO2-Kreislauf und seine eigene Tätigkeit als Revierförster. Dieser abwechslungsreiche Beruf verbindet Planungsarbeiten am Schreibtisch mit anforderungsreichen Begehungen vor Ort im Wald.
Bei strahlendem Sonnenschein grillierten wir wie echte Waldarbeiterinnen und erhielten vom Förster am Ende Lob für unser erfülltes Tagwerk. So sehen wir auf einen anstrengenden und sinnvollen Tag zurück, der uns in guter Erinnerung bleiben wird.

Klasse 5b
Projektteam
iris röösli
Schule
Kantonsschule Reussbühl
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